Low Oxygen Brewing mit dem Braumeister

Schwimmdeckel

Frisches und vor allem lecke­res eige­nes Bier — Viel­falt statt Ein­falt, das war schon immer das Cre­do für Spei­del und bei den Ent­wick­lun­gen für den Brau­meis­ter. Für den Fort­ge­schrit­te­nen haben wir das Low‐​Oxygen‐​Brewing‐​Set ent­wi­ckelt, um damit vor allem Bier mit sehr fei­nem Mal­za­ro­ma zu brau­en. Ziel ist die Mini­mie­rung von gelös­tem Sauer­stoff wäh­rend des Mai­schens, um die Mal­za­ro­men im Bier zu belas­sen und weni­ger in der Umge­bungs­luft zu ver­brei­ten.

Die Zeit, in der Craft Bier nur mit IPA und gro­ßem Hop­fen­an­teil in Ver­bin­dung gebracht wur­de, ist vor­bei. Heu­te geht es auch dar­um, tra­di­tio­nel­le Bie­re noch geschmack­vol­ler mit einem beton­ten und fri­schen Mal­za­ro­ma zu brau­en.

Das gelingt nun beson­ders gut mit dem Brau­meis­ter Plus in Ver­bin­dung mit dem Low Oxy­gen Brau­set, da hier über den Dop­pel­man­tel abge­kühlt wird und beim Abküh­len die Ober­flä­che bedeckt blei­ben kann, ohne dass durch ein­brin­gen einer Kühls­pi­ra­le wie­der Sauer­stoff in die Wür­ze kommt.

Bei die­sem Brau­ver­fah­ren wird ver­sucht, den Kon­takt zu Sauer­stoff wäh­rend des Brau­pro­zes­ses im Bereich des Mai­schens, des Küh­lens und beim Umfül­len in den Reif­e­tank auf ein Mini­mum zu beschrän­ken. Der gelös­te Sauer­stoff in Was­ser, Wür­ze oder Bier ist ein Indi­ka­tor, wie gut das gelun­gen ist. Mit der Mini­mie­rung des Sauer­stoff­kon­tak­tes wer­den vor­han­de­ne Geschmacks­stof­fe im Bier bes­ser erhal­ten, und das Bier bekommt eine län­ger anhal­ten­de Geschmacks­sta­bi­li­tät und Halt­bar­keit.

Sauer­stoff ist wich­tig für jeden Oxi­da­ti­ons­pro­zess. Genau dies ist aber im Brau­pro­zess nicht gewollt. Im Brau­was­ser ist immer mehr oder weni­ger Sauer­stoff gelöst. Je nied­ri­ger der Sauer­stoff­ge­halt ist des­to bes­ser für den Erhalt der Aro­men. Der gelös­te Sauer­stoff kann z.B. durch Abko­chen des Was­sers redu­ziert und ein Lösen beim Mai­schen ver­mie­den wer­den. Ledig­lich bei der Gärung wie­der­um ist für die Hefe­ver­meh­rung Sauer­stoff not­wen­dig und wich­tig

Vor allem für gewollt malz­be­ton­te Bie­re und weni­ger stark gehopf­te Bie­re wie Wei­zen­bier, Hel­les und Pils­ner ist die LOB‐​Methode bes­tens geeig­net. Die Mal­za­ro­men sol­len wäh­rend des Brau­ens nicht vor­ran­gig ein wohl­rie­chen­des Mal­za­ro­ma im Brau­raum ver­strö­men, son­dern sich geschmack­lich im Bier nie­der­schla­gen.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se bringt über­ra­schen­de Geschmacks­er­leb­nis­se!

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bil­der fin­den Sie anbei die Anlei­tung oder wei­te­res unter [ ] und [ ].

LOB Set

Das LOB Set besteht aus 3 Teilen: Schwimmdeckel, Zwischenring und Rändelmutter.

Zwischenring

Auf das Malzrohr kommt als erstes der Zwischenring

Feinsieb

Nun den Feinsieb auflegen und das Stützsieb verkehrt herum, also mit Führungsrohr nach unten auflegen.

Mit der Rändelmutter wird dies nun festgezogen um den Anpressdruck auf der Malzrohrdichtung zu haben.

Brauwasser bis 1-2 cm über das Siebblech einfüllen.

Schwimmdeckel auflegen und während des ganzen Brauprozesses aufgesetzt lassen.


Anmer­kung der Redak­ti­on:
Unse­re US‐​Kollegen von Brew Your Own haben dem The­ma Low Oxy­gen Brewing einen Bei­trag in der März/​April‐​Ausgabe gewid­met [ ]


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