Goldene BierIdee 2017

Der Bad Reichenhaller Stadtheimatpfleger Dr. Johannes Lang er­hielt im Mai 2017 die Auszeichnung „Goldene BierIdee 2017“. Damit wür­dig­te der Bayerische Brauerbund Langs Entdeckung des Reichenhaller Reinheitsgebots von 1493, das 2016 erst­mals der Öffentlichkeit vor­ge­stellt und vor al­lem in der Fachwelt mit gro­ßem Interesse auf­ge­nom­men wor­den war. Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv war Dr. Johannes Lang auf die Urkunde auf­merk­sam ge­wor­den, hat­te ih­re Bedeutung für die Entstehung ei­nes ge­samt­baye­ri­schen Reinheitsgebots er­kannt und be­schrie­ben.

Die Bierordnung, die der Wittelsbacher Herzog Georg von Bayern-Landshut, ge­nannt „der Reiche“, am 07. Februar 1493 für Reichenhall er­las­sen hat­te, re­gel­te ne­ben den zu ver­wen­den­den Rohstoffen un­ter an­de­rem auch de­ren stren­ge Qualitätskontrollen, die Besteuerung des Bieres so­wie die Festsetzung des Bierpreises in der Stadt.

Die jähr­lich ge­mein­sam vom Bayerischen Brauerbund und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Bayern ver­lie­he­ne Auszeichnung der „Goldenen BierIdee“ rich­tet sich an Firmen, Institutionen, Vereine und Personen, die sich in be­son­de­rer Weise um den Stellenwert des Bayerischen Bieres ver­dient ge­macht ha­ben.

Da Dr. Lang bei der Verleihung in München per­sön­lich nicht an­we­send sein konn­te, nahm der Bräu der Privaten Alpenbrauerei Bürgerbräu Bad Reichenhall, Christoph Graschberger (im Bild links), die Auszeichnung stell­ver­tre­tend für ihn ent­ge­gen. Nun über­reich­te der Brauereichef dem Stadtheimatpfleger die­se be­son­de­re Ehrung im Rahmen ei­ner klei­nen Feierstunde in Bad Reichenhall.

Detaillierte Informationen zur Reichenhaller Urkunde lie­fert der Artikel „Das Reichenhaller Reinheitsgebot von 1493“ .


Der Text ent­stammt der Presseerklärung des Büros für Markentechnik John und wur­de leicht ge­kürzt.

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