Braunachbar Polen

Die polnische Hausbrauerszene

Es war ein­mal ein jun­ger deut­scher Hausbrauer, der auf Wunsch sei­nes Arbeitgebers Ende der 90er für drei Jahre ins fer­ne Warschau zie­hen soll­te. Natürlich woll­te er auch in wei­ter Ferne nicht auf sein Hobby ver­zich­ten, und so mach­te er sich gleich dar­an, im noch jun­gen Medium Internet Kontakte zu knüp­fen und Gleichgesinnte zu su­chen. Wie groß war je­doch sein Erstaunen, als er auf die in ei­nem in­ter­na­tio­na­len Mailing-Forum, dem Homebrew Digest, ge­stell­te, un­schul­di­ge Frage, ob es denn in Warschau auch Hausbrauer ge­be, die über­ra­schen­de Antwort be­kam: „Wenn Du hier­her kommst, dann sind wir schon zu zweit!“

Der jun­ge Hausbrauer ließ sich da­von je­doch nicht ent­mu­ti­gen, im­mer­hin konn­te er durch sei­nen Umzug in die Hauptstadt Polens die Anzahl der dort ak­ti­ven Hausbrauer um ge­wal­ti­ge 100% stei­gern – rein ma­the­ma­tisch ein gro­ßer Erfolg. Und auch prak­tisch, denn nun konn­ten die Warschauer Hausbrauer im­mer­hin schon zu zweit bei den we­ni­gen ört­li­chen Brauereien Klinken put­zen ge­hen und um Malz, Hopfen und Brauhefe bet­teln. Rahmenbedingungen, die den deut­schen Hausbrauern des Jahres 2014 völ­lig un­vor­stell­bar er­schei­nen mö­gen.

Obwohl die drei Jahre Auslandsaufenthalt rasch ver­stri­chen, hat un­ser Hausbrauer sei­ne Kontakte nach Polen nicht mehr ab­rei­ßen las­sen, son­dern ist bis heu­te der dor­ti­gen Bierszene eng ver­bun­den ge­blie­ben.

Der jun­ge Hausbrauer, von dem in die­ser Einleitung die Rede ist, war ich selbst – und mit ei­nem Abstand von über 15 Jahren und mitt­ler­wei­le nicht mehr wirk­lich jung er­scheint es mir nach wie vor schier un­glaub­lich, dass aus die­sen be­schei­de­nen Anfängen ei­ne Hausbrauerszene er­wach­sen ist, die in ih­rer Größe und Dynamik in Mitteleuropa ih­res­glei­chen sucht.

Aus ers­ten Schritten wur­de ei­ne ge­wal­ti­ge Bewegung

Rohstoffbeschaffung 1999

Rohstoffbeschaffung 1999

Kurz nach un­se­rem Kennenlernen 1998 und den ers­ten er­folg­rei­chen ge­mein­sa­men Suden hat­ten der an­de­re Hausbrauer, Andrzej Sadownik, und ich durch Zufall die Bekanntschaft ei­nes jun­gen, bier­be­geis­ter­ten Journalisten, Ziemowit Fałat, ge­macht, der sich be­müh­te, ein klei­nes Magazin über Bier her­aus­zu­ge­ben. In ei­ner der ers­ten Nummern des „Piwosz“, des „Bierliebhabers“, wie er die Zeitschrift nann­te, ver­öf­fent­lich­te ich ei­nen kur­zen Artikel über das Hausbrauen („Nawarz Piwa!“), und die Wucht der Reaktionen auf die­sen Artikel traf mich völ­lig un­vor­be­rei­tet: In Briefen, Telefonaten und zu­neh­mend häu­fi­ger auch eMails wur­de ich über­schwemmt mit Detailfragen zum Brauprozess, zur Rohstoffbeschaffung, zu den not­wen­di­gen Brauutensilien… Mühsam kämpf­te ich mich durch die Anfragen und ver­such­te, je­de ein­zel­ne von ih­nen ge­dul­dig zu be­ant­wor­ten. Dass dies der Startschuss für ei­ne lan­des­wei­te Bewegung sein soll­te, wur­de mir erst viel spä­ter be­wusst.

Der Artikel, mit dem alles anfing

Der Artikel, mit dem al­les an­fing

Zwar kehr­te ich 2001 wie­der nach Deutschland zu­rück, Andrzej aber nutz­te den Schwung der ers­ten Begeisterung und be­gann, das Thema Hobbybrauen in Polen sys­te­ma­tisch, ge­ra­de­zu pro­fes­sio­nell an­zu­ge­hen. Parallel zu ei­ner gro­ßen Tauschbörse von Bierwerbemittel-Sammlern, die sei­ner­zeit im Süden Polens von der zweit­größ­ten Brauerei des Landes, der zum Heineken-Konzern ge­hö­ren­den Brauerei Żywiec, or­ga­ni­siert wur­de, ver­an­stal­te­te er 2003 zum ers­ten Mal ei­nen Hausbrauwettbewerb, bei dem die ein­ge­reich­ten Biere von pro­fes­sio­nel­len Brauern und Labormitarbeitern ver­kos­tet und be­wer­tet wur­den. Ein gro­ßer Erfolg. Zwar kaum mehr als ein Dutzend Teilnehmer, aber über die Siegerehrung, die im Rahmen der Tauschbörse statt­fand, wur­de von den Medien be­geis­tert be­rich­tet – dass man nicht nur da­heim (il­le­gal!) Schnaps („Bimber“) bren­nen, son­dern auch Bier brau­en kann, und das so­gar völ­lig le­gal, schien ei­ne Sensation.

Der Bedarf an Malzen, Hopfen und Hefen war von ei­nem auf den an­de­ren Tag da, und Ziemowit be­schloss, den Journalismus an den Nagel zu hän­gen und statt­des­sen ei­nen Internet-Versand für Hausbrauzubehör auf­zu­zie­hen, die Firma BrowAmator.

Zeitsprung: Wir schrei­ben mitt­ler­wei­le das Jahr 2014.

15 Jahre ra­sen­de Entwicklung

Der Grand Champion 2012 braut sein Bier

Der Grand Champion 2012 braut sein Bier

BrowAmator ist schon lan­ge nicht mehr der ein­zi­ge Hausbrauzubehör-Händler, wenn auch nach wie vor der größ­te. Es gibt nicht mehr zwei Hausbrauer in Polen, son­dern – nach Umsatzzahlen der Zubehör-Händler ge­schätzt – min­des­tens 10.000, wenn nicht mehr. Am Hausbrauwettbewerb in Żywiec neh­men nicht mehr ein Dutzend Biere teil, son­dern fast 800. Und es ist nicht mehr der ein­zi­ge Wettbewerb die­ser Art – über das Jahr ver­teilt fin­den mehr als ein Dutzend die­ser Veranstaltungen statt. Das Land ist von ei­nem Hausbraufieber er­fasst. Seit 2009 darf der Gewinner der Hausbrauwettbewerbs in Żywiec in der zum Konzern ge­hö­ri­gen Schlossbrauerei Bracki in Cieszyn ei­nen kom­mer­zi­el­len Sud, den so­ge­nann­ten Grand Champion, nach sei­nem Siegerrezept brau­en.

Der Grand Champion 2012 wird der Öffentlichkeit präsentiert

Präsentation des Grand Champion 2012

Mehrere zehn­tau­send Flaschen und hun­der­te Fässer mit die­sem Bier kom­men in den Handel, wer­den von der Żywiec-Brauerei pro­fes­sio­nell be­wor­ben und mit pas­sen­den Gläsern, Bierdeckeln und wei­te­ren Accessoires ver­mark­tet, und wenn mitt­ler­wei­le schon tra­di­ti­ons­ge­mäß am 6. Dezember je­des Jahres die­ses Bier end­lich im Handel er­scheint, bil­den sich vor den Supermärkten und Bars in ganz Polen lan­ge Schlangen, um den heiß er­sehn­ten Grand Champion end­lich ver­kos­ten zu kön­nen.

Logo der PSPD

Logo der PSPD

Seit 2010 gibt es auch ei­ne na­tio­na­le Vereinigung der pol­ni­schen Hausbrauer mit mitt­ler­wei­le 500 sehr ak­ti­ven Mitgliedern, die Polskie Stowarzyszenie Piwowarów Domowych, kurz PSPD. Andrzej Sadownik wur­de ihr ers­ter Vorsitzender, Ziemowit Fałat wur­de Vorstandsmitglied und Herausgeber der Vereinszeitung Piwowar, „Der Bierbrauer“. Der Verein ist in den sech­zehn Wojewodschaften Polens (et­wa un­se­ren Bundesländern ver­gleich­bar) mit Ortsgruppen ver­tre­ten und auf na­he­zu al­len Bierfesten und Genussveranstaltungen im Land mit Hausbrauvorführungen oder Wettbewerben prä­sent. Längst ist die Żywiec-Brauerei nicht mehr die ein­zi­ge, die ein Siegerbier braut – zahl­rei­che re­gio­na­le oder Gasthausbrauereien sind stolz dar­auf, ein Bier nach dem Rezept des Gewinners des ört­li­chen Hausbrauwettbewerbs brau­en und aus­schen­ken zu dür­fen.

Verkosterausbildung der PSPD

Verkosterausbildung der PSPD

Dadurch sind die Erwartungen an die Wettbewerbe und ih­re Organisation aber auch ge­wal­tig ge­wach­sen. Seit 2011 führt die PSPD zwei­mal jähr­lich in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsakademie SGGW in Warschau und dem Labor der Brauerei Warka ei­ne pro­fes­sio­nel­le Verkoster-Ausbildung durch – nach zwei voll­ge­pack­ten Seminartagen und viel Selbststudium müs­sen sich die Absolventen die­ser Ausbildung ei­ner prak­ti­schen und theo­re­ti­schen Prüfung stel­len, die nicht oh­ne ist. Nur wer die Mindestpunktzahl er­reicht und in kei­nem der Schlüsselthemen schei­tert, be­kommt das Zertifikat, das ihn fort­an be­rech­tigt, nicht nur als Verkoster an Hausbrauwettbewerben teil­zu­neh­men, son­dern die­se auch zu or­ga­ni­sie­ren und zu lei­ten. Wie an­er­kannt die­se Verkosterausbildung auch au­ßer­halb von Hausbrauerkreisen ist, zeigt die Tatsache, dass auch zu­neh­mend mehr Gastronomiebetriebe oder Kleinbrauereien ihr Personal an die­sem Kurs teil­neh­men las­sen.

Vom Hausbrauer zum Craft-Bier-Brauer

Zeitgleich mit der ra­san­ten Entwicklung des Hausbrauwesens und von ihr nicht un­be­ein­flusst, fin­det in Polen aber ge­ra­de auch ei­ne Craft-Bier-Revolution statt. Beflügelt vom Erfolg sei­nes BrowAmator-Versands hat sich Ziemowit Fałat vor drei Jahren zu­sam­men mit zwei wei­te­ren Bierliebhabern, Marek Semla und Grzegorz Zwierzyna, als Wanderbrauer ver­sucht. Unter der Marke Pinta wur­den seit­dem meh­re­re Dutzend Craft-Biere pro­du­ziert, die auf dem Markt ein­ge­schla­gen ha­ben wie ei­ne Bombe. Auf dem Fuße folg­te Bartek Napieraj mit der Marke AleBrowar, und mitt­ler­wei­le gibt es min­des­tens ein Dutzend Craft-Brewer in Polen, die die­sen Namen ver­die­nen – Tendenz stei­gend. Zum Teil sind es Wanderbrauer oder Gipsy-Brewer, die sich – wie in Deutschland bei­spiels­wei­se Fritz Wülfing – in re­gio­na­le Brauereien ein­mie­ten und dort ihr Bier nach ei­ge­nem Rezept brau­en und selbst ver­mark­ten. Zum Teil kau­fen oder bau­en sie sich aber auch ei­ne ei­ge­ne Brauerei. Pioniere für letz­te­res wa­ren Jacek Materski, Piotr Wypych und Dariusz Doroszkiewicz, die in ei­nem Vorort von Warschau als Brauerei Artezan ei­nen fast zwei­jäh­ri­gen Kampf mit ei­ner pol­ni­schen Bürokratie ge­führt ha­ben, die nicht ein­mal im Ansatz wuss­te, wie sie mit dem Errichten ei­ner Kleinstbrauerei for­mal und ju­ris­tisch kor­rekt um­ge­hen soll­te.

Aber der Kampf hat sich ge­lohnt: Die drei jun­gen Brauer – üb­ri­gens al­le drei ehe­ma­li­ge Hausbrauer – su­chen be­reits nach ei­ner neu­en Immobilie, weil sie in der al­ten gar nicht so viel pro­du­zie­ren kön­nen, wie nach­ge­fragt wird. Gleiche Erfahrungen ma­chen Tomasz Rogaczewski mit sei­ner Pracownia Piwa in Krakau, Łukasz Jajecznica mit der Brauerei Podgórz in den Bergen nörd­lich von Zakopane oder Agnieszka Łopata mit ih­rer Brauerei Ursa Major, die gleich­zei­tig als Kulturzentrum dient, kurz vor der ukrai­ni­schen Grenze.

57 Zapfhähne

57 Zapfhähne

In al­len nen­nens­wer­ten pol­ni­schen Städten er­öff­nen Multitaps mit zehn, zwölf, fünf­zehn, zwan­zig, mitt­ler­wei­le bis zu 57 Zapfhähnen, die teil­wei­se so­gar 24 h rund um die Uhr ge­öff­net ha­ben. An kei­nem die­ser Zapfhähne wird das Bier schal oder gar sau­er, die Craft-Brewer kön­nen gar nicht so schnell nach­lie­fern, wie die Fässer aus­ge­trun­ken wer­den, und re­gel­mä­ßig ma­chen die Bierliebhaber in den ein­schlä­gi­gen Internetforen ih­rem Unmut Luft, dass ih­re Heimatstadt bei der letz­ten Lieferung des fan­tas­ti­schen ei­chen­holz­ge­reif­ten Triple-Biers oder des Imperial India Pale Ales wie­der ein­mal zu kurz ge­kom­men sei.

Breslauer Bierfestival

Breslauer Bierfestival

Ganz un­be­rech­tigt ist der Unmut nicht, denn das Ungleichgewicht zwi­schen Angebot und Nachfrage zeig­te sich un­längst erst auf dem Breslauer Festival des gu­ten Biers. Bereits am Mittag des zwei­ten Festivaltages muss­te die Mehrheit der Craft- und Wander-Brauer ih­re Stände schlie­ßen, weil die ex­tra im Vorfeld auf­ge­stock­ten Vorräte bis auf den letz­ten Tropfen aus­ge­trun­ken wa­ren.

Und wäh­rend die „Großen der Branche“, Pinta und AleBrowar, be­reits ih­re ers­ten Kollaborationssude mit den in­ter­na­tio­nal be­kann­ten Craft-Brewern wie bei­spiels­wei­se Nøgne Ø oder O‘Hara brau­en (und bei­de auch Pläne für je­weils ei­ne ei­ge­ne, gar nicht mehr so klei­ne Brauerei schmie­den), drän­gen von un­ten im­mer neue Kleinbrauer nach. Szałpiw, Doctor Brew, Birbant, Widawa, Haust be­rei­chern den Markt mit im­mer neu­en Bieren, teils ex­trem ex­pe­ri­men­tell, teils eher kon­ser­va­tiv auf Durchtrinkbarkeit ge­trimmt. Und die Bierfachgeschäfte und Multitaps neh­men al­les an, ih­re Gäste sau­gen al­les auf, so dass die Betreiber in ih­rer Not so­gar noch zu­sätz­lich auf Craft-Biere der Nachbarländer zu­rück grei­fen müs­sen, um den ste­tig wach­sen­den Durst stil­len zu kön­nen.

Andauernder Hype oder kurz­le­bi­ge Blase?

Bierstände

Bierstände

Wie lan­ge die­ser Hype an­dau­ern wird, ob er sich ge­ge­be­nen­falls so­gar ver­ste­tigt, bleibt ab­zu­war­ten, aber die Zeichen ste­hen gut. Zum ei­nen sind selbst die gro­ßen Supermarktketten Tesco, Real oder Alma, ja selbst Lidl Polska be­reit, den Craft-Bieren Platz im Regal ein­zu­räu­men, zum an­de­ren sind die Player der Szene eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Fast al­le von ih­nen ha­ben als klei­ne Hausbrauer vor we­ni­gen Jahren erst be­gon­nen, man kennt sich, man schätzt sich und man un­ter­stützt sich ge­gen­sei­tig. Man braut zu­sam­men, tauscht Ideen und Rezepte aus, ver­mark­tet ge­mein­sam und be­treibt die Stände auf den zahl­rei­chen Bierfesten fried­lich ne­ben­ein­an­der, oft so­gar als gro­ße Gemeinschaftsstände mit rie­si­ger Auswahl. Zahlreiche Gasthausbrauereien sprie­ßen wie Pilze aus dem Boden, und im Gegensatz zum in Deutschland fa­vo­ri­sier­ten erz­kon­ser­va­ti­ven Triplett „Hell – Dunkel – Weizen“ fin­det man bei ih­nen im­mer min­des­tens ein, meis­tens aber vie­le zu­sätz­li­che Sonderbiere auf der Getränkekarte. Und vie­le der Gasthausbrauer und klei­nen Handwerksbrauer ho­len sich Inspirationen bei den ört­li­chen Hausbrauern, freu­en sich über Rezeptvorschläge oder ge­hen gar ak­tiv auf die Szene zu und bit­ten die Hausbrauer, doch ein­mal ei­nen Namenssud ein­zu­brau­en. Die Pracownia Piwa in Krakau oder die Brauerei Jan Olbracht in Thorn ha­ben gan­ze Serien von Bieren er­folg­reich auf dem Markt plat­ziert, die von im­mer an­de­ren Hausbrauern er­dacht wor­den sind, die Brauereien Reden in Chorzów, die Stary Browar Rzeszowski in Rzeszów und die Browar Miejski in Bielitz ha­ben kon­se­quen­ter­wei­se gleich ei­nen ehe­ma­li­gen Hausbrauer fest an­ge­stellt, an­de­re wer­den bald folgen-

Bier-Serien

Bier-Serien

So schnell scheint die Blase al­so nicht zu plat­zen – es scheint doch ei­ne brei­te und recht nach­hal­ti­ge Bewegung zu sein, ei­ne Bewegung hin zum gu­ten Bier. Gutes Bier, das nicht nur ra­sche Erfrischung nach ei­nem har­ten Arbeitstag sein soll oder gar für ei­nen schnel­len Rausch miss­braucht wird, son­dern Bier, das ge­nos­sen wer­den möch­te und ge­nos­sen wird. Im Multitap an der Bar, auf dem Bierfestival im Freien oder bei ei­ner Verkostung im Bierfachgeschäft. Mit Ruhe und Muße, und mit al­len Sinnen.

Die im Text hin­ter­leg­ten Links bie­ten zahl­rei­che wei­te­re Informationen, und wer zu­nächst nur Bahnhof ver­steht, soll­te sich von der kom­pli­zier­ten pol­ni­schen Sprache nicht ab­schre­cken las­sen. Eine ma­schi­nel­le Übersetzung per translate.google.com er­öff­net ei­nen ers­ten, vor­sich­ti­gen Zugang zu den Informationen, und wem das nicht reicht, der kann sich ru­hig in eng­lisch oder deutsch an die an­ge­ge­be­nen eMail-Adressen wen­den – die Bierszene in Polen ist of­fen, und ir­gend­wie wird man ei­nen Weg fin­den, sich zu ver­stän­di­gen. Seit Polens Beitritt zum Schengen-Abkommen sind nicht nur die Grenzen zu un­se­ren Nachbarn of­fen, son­dern auch de­ren Herzen.

 

 

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